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In vielen Fällen erreichen wir Ihre Ziele, ohne vor Gericht zu gehen zu müssen.

Klagen & Prozessführung

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Arbeitsrecht – Sie möchten gegen Ihre Kündigung vorgehen ?

Rechtsanwalt Dr. Ingo Gasser

Sie haben eine Kündigung erhalten und wissen nicht, wie Sie sich verhalten müssen ?

Das Wichtigste: Sie müssen innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht erheben ( § 4 KSchG).

Sie möchten wissen, ob Ihnen eine Abfindung zusteht ?

Einen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung gibt es nicht. Die Abfindung ist regelmäßig das Ergebnis einer Verhandlung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Folge einer wirksamen Kündigung ist, dass der Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz verliert. Deshalb kompensiert die Abfindung einen künftigen Verdienstausfall. Die Bemessung der Angemessenheit richtet sich natürlich nach dem Einzelfall.

Für den Vergleich im Kündigungsschutzverfahren gibt es eine Faustregel: erweist sich die Kündigung nicht als evident begründet oder unbegründet, wird für einen Vergleich von einem halben Bruttomonatsgehalt pro Jahr der Beschäftigung ausgegangen.

Eine Beispielsrechnung soll dies verdeutlichen: hatte der Arbeitnehmer zuletzt ein Bruttomonatsgehalt von 3.600,- € und erhält er nach 6 Jahren Beschäftigung von seinem Arbeitgeber die Kündigung, sieht die Rechnung wie folgt aus:

3.600,- € brutto x 0,5 x 6 Jahre Betriebszugehörigkeit = 10.800 € Abfindung

Diese Regelabfindung muss der Arbeitnehmer kennen, wenn er in die Verhandlung geht.

Bestehen Zweifel an der Wirksamkeit der Kündigung, kann dies die Abfindung deutlich in die Höhe treiben. Zweifel an der Wirksamkeit der Kündigung können zum Beispiel daraus herrühren, dass die Kündigung nicht sozial gerechtfertigt ist im Sinne des Kündigungsschutzgesetzes (§ 1 KSchG), dass der Arbeitgeber eine falsche Sozialauswahl vorgenommen hat, dass die Kündigung von einer Person unterzeichnet ist, die ihre Vollmacht nicht nachgewiesen hat, dass die Kündigung nicht bestimmt genug ist, dass bei einer Kündigung aus wichtigem Grund der Grund nicht vorliegt, bereits verfristet ist oder es an der Abmahnung fehlt. Ein erfahrener Anwalt erkennt die Schwachstellen und weiß diese für die höchstmögliche Entschädigungszahlung zu nutzen.



Schwerpunkte

  • Arbeitsvertragsrecht
  • Kündigungsschutzklagen
  • Prozessführung und Vertretung

Der Kündigungsschutz

Rechtliche Fragen zum Kündigungsschutz

Die Kündigung stellt einen der häufigsten Streitfälle im Bereich des Arbeitsrechts dar. Ob der Arbeitgeber alle rechtlichen Bestimmungen eingehalten hat, Ihnen eventuell eine Lohnfortzahlung zusteht oder welche rechtlichen Schritte Sie ergreifen müssen, um Ihre Rechte und Ansprüche durchzusetzen, klären wir gerne in einem Beratungsgespräch.

Kündigungsschutzklage

Kündigung: was nun?

Die Kündigung Ihres Arbeitsverhältnisses  ist nur wirksam, wenn spezifische Voraussetzungen eingehalten werden. Anderenfalls ist Ihre Kündigung unwirksam und das Arbeitsverhältnis besteht weiter.

Wichtig ist aber: Nach 3 Wochen verlieren Sie den Schutz des Kündigungsschutzgesetzes, wenn Sie bis dahin keine Kündigungsschutzklage eingereicht haben. Lag die Rechtswidrigkeit der Kündigung in einem Verstoß gegen das Kündigungsschutzgesetz, können Sie sich darauf nicht mehr berufen, wenn Sie die Frist versäumt haben.


Treten Sie deshalb direkt nach dem Zugang Ihrer Kündigung mit uns in Verbindung, um Ihre Klage fristgerecht zu erwirken. Wir erstellen für Sie nach enger Absprache bundesweit Ihre Klage und vertreten Sie bundesweit in dem Verfahren vor Gericht.

Welche Informationen benötigen wir von Ihnen?

Um Ihre Kündigungsschutzklage erfolgreich zu bearbeiten, benötigen wir Ihren Arbeitsvertrag, Kündigung, Entgeltabrechnung sowie mögliche Änderungsverträge von Ihnen. Auch sollten Sie sich im Falle einer Rechtsschutzversicherung mit dieser in Verbindung setzen, um sich über eine mögliche
Kostenübernahme zu informieren.

Welche Schritte sollten Sie selbst nach einer Kündigung einleiten?

Zunächst ist es relevant, dass Sie sich innerhalb von drei Tagen beim Arbeitsamt als arbeitslos melden. Sollten Sie dieses nicht tun, kann Ihnen eine Zeit auferlegt werden, in denen Sie vom Amt gesperrt werden. Zu dieser sogenannten Sperrzeit führt auch das Einleiten eines Aufhebungsvertrags, weshalb unsere Kanzlei Ihnen diese Maßnahme nicht empfiehlt.

Welche Abfindung steht mir zu?

Für den Vergleich im Kündigungsschutzverfahren gibt es eine Faustregel: erweist sich die Kündigung nicht als evident begründet oder unbegründet, wird für einen Vergleich von einem halben Bruttomonatsgehalt
pro Jahr der Beschäftigung ausgegangen.

Mit welchen Kosten kann ich bei diesem Verfahren rechnen?

Unsere Kanzlei bietet Ihnen eine kostenlose Erstberatung an, da jede Kündigung eine individuelle Komponente mit sich bringt. Alle weiteren Ausgaben werden wir mit Ihnen in diesem Gespräch transparent machen. Sollten Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, werden Ihre gesamten Kosten durch die Versicherung übernommen.

Habe ich einen Anspruch auf Prozesskostenhilfe?

Die Prozesskostenhilfe kann ihrerseits beantragt werden, wenn Sie das Kündigungsschutzverfahren nicht aus eigenen Mitteln bezahlen können. Wir können diese vor Gericht für Sie beantragen. Dazu füllen Sie die eine Erklärung aus, die über Ihre finanzielle Situation informiert und fügen Ihre belegenden Dokumente an und senden sie an uns.

Der Vorteil der Prozesskostenübernahme ist, dass im Falle einer Gewährung die anfallenden Kosten mit der Staatskasse verrechnet werden. Somit kommen entweder gar keine Kosten auf Sie zu oder Sie zahlen diese in angepassten Raten zurück.

Woher weiß ich, ob mein Arbeitgeber mir ordentlich gekündigt hat?

Wir prüfen für Sie, ob Ihr Arbeitgeber die gesetzlich geforderten Voraussetzungen für eine Kündigung eingehalten hat. Bei einer ordentlichen Kündigung müssen die gesetzlichen Kündigungsfristen nach § 622 BGB berücksichtigt werden. Hierbei gilt generell eine Frist von vier Wochen, die jeweils zum Ende des Monats oder zum 15. eingehen muss. Wenn Ihr Arbeitgeber diese Frist überschreitet, können Sie nur zum nächsten Kündigungszeitpunkt gekündigt werden.

Allerdings kann sich die Kündigungsfrist gemäß § 622 Abs. 2 BGB verlängern. Dabei ist es relevant, wie lange Sie bereits im Unternehmen tätig waren. Wenn Sie sich allerdings noch in der Probezeit befinden, verkürzt sich die Frist gemäß § 622 Abs. 3 BGB auf zwei Wochen.

Wir ermitteln für Sie zunächst Ihre individuelle Fristenregelung, da die gesetzliche Regelung nach § 622 BGB unter Umständen nicht anzuwenden ist, wenn Ihr Arbeitgeber im Arbeitsvertrag eine spezielle Regelung vereinbart hat.

Daher übernehmen wir für Sie gern die Überprüfung, ob in Ihrem Fall eine ordentliche Kündigung vorliegt.

Was geschieht im Falle einer fristlosen Kündigung?

Für eine fristlose Kündigung müssen bestimmte Gründe vorliegen, die sich auf das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Abreitgeber auswirken. Nur beim Eintreten dieser Gründe muss gemäß § 626 BGB das Dienstverhältnis nicht bis zur Kündigungsfrist weitergeführt werden.

Vorteile einer Kündigungsschutzklage

Unsere langjährige Erfahrung zeigt uns, dass die Klagen der Arbeitnehmer auf Weiterbeschäftigung die Bereitschaft der Abreitgeber steigern, sich auf Verhandlungen einzulassen. Daher empfehlen wir Ihnen, unsere kostenlose Erstberatung zu nutzen, um sich über Ihre Chancen bewusst zu werden.

Lassen Sie sich kostenlos beraten

Gerne beraten wir Sie kostenfrei, welche nächsten Schritte in ihrem individuellen Fall einzuleiten sind!
Rufen Sie uns ganz einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Das Team der Kanzlei Ingo Gasser freut sich auf Ihre Anfrage und hilft Ihnen gerne weiter!