Erfolgreich klagen im Abgasskandal

Rechtsanwalt Dr. Ingo Gasser, Kiel, ist Ihr Ansprechpartner zum Dieselskandal. Die Kanzlei betreut Mandate deutschlandweit und hat sich mit verbraucherfreundlichen Urteilen an vielen Landgerichten und Oberlandesgerichten durchsetzen können. Dr. Ingo Gasser ist Kooperationsanwalt der IG Dieselskandal und steht für die kostenlose Erstberatung und die Abfrage der Rechtsschutzversicherung zur Verfügung.

Wir kümmern uns zeitnah um Ihre Fragen, gern können Sie auch auf diesem Wege einen Termin für eine Erstberatung vereinbaren oder rufen Sie einfach an!

 


Abgasskandal und kein Ende abzusehen

Im Herbst 2015 ist der Abgasskandal aufgeflogen – ein Ende ist nach wie vor nicht abzusehen. Längst ist klar, dass nicht nur VW inklusive der Konzernmarken Audi, Porsche, Seat und Skoda Abgaswerte manipuliert hat, sondern auch andere Hersteller. So steckt z.B. auch Daimler tief im Abgasskandal, der inzwischen auch Wohnmobile, u.a. auf Basis eines Fiat Ducato erfasst hat.

Millionen Fahrzeuge sind von den Abgasmanipulationen betroffen, zum Teil hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen verpflichtenden Rückruf für die Modelle angeordnet. Zum Teil sind aber immer noch Autos auf den Straßen unterwegs, die die Grenzwerte für den Stickoxid-Ausstoß nicht einhalten, die Gesundheit schädigen und die Umwelt verschmutzen.

Für die betroffenen Fahrzeughalter von VW bis Daimler, von Audi bis Fiat heißt das, dass ihnen nicht nur ein Rückruf, sondern auch der Verlust der Zulassung drohen kann, wenn eine unzulässige Abschalteinrichtung nicht entfernt wird. Vom Wertverlust, den ihre Fahrzeuge erleiden, ganz zu schweigen.

Schadenersatz durchsetzen

Das müssen sich die Fahrzeugkäufer nicht gefallen lassen. „Sie können gegen die schmutzigen Tricks der Autobauer vorgehen und ihr Recht auf Schadenersatz durchsetzen“, sagt Rechtsanwalt Dr. Ingo Gasser, der im Abgasskandal schon zahlreiche geschädigte Autokäufer vertreten und Schadenersatz für sie erstritten hat – deutschlandweit.

Die Rechtsprechung hat sich im Abgasskandal verbraucherfreundlich entwickelt. Eines der wichtigsten Urteile hat der Bundesgerichtshof am 25. Mai 2020 gefällt (Az. VI ZR 252/19). Der BGH hat entschieden, dass VW die Käufer durch die Verwendung unzulässiger Abschalteinrichtungen vorsätzlich sittenwidrig geschädigt und sich schadenersatzpflichtig gemacht hat. Dr. Gasser: „Das Urteil bezog sich zwar auf die Abgasmanipulationen beim Dieselmotor des Typs EA 189, lässt sich aber auch auf andere Motoren und Hersteller anwenden.“

Eine weitere wichtige Entscheidung hat der Europäische Gerichtshof gefällt. Der EuGH machte mit Urteil vom 17. Dezember 2020 deutlich, dass Abschalteinrichtungen grundsätzlich unzulässig sind, wenn sie dazu führen, dass die Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems verringert wird und der Schadstoffausstoß dadurch unter normalen Bedingungen im Straßenverkehr steigt (Az.: C-693/18).

„Damit sind Abschalteinrichtungen praktisch immer illegal und die Autobauer werden es schwer haben, die Gerichte von der Zulässigkeit der Funktionen zu überzeugen. Die Chancen auf Schadenersatz stehen besser denn je“, sagt Dr. Gasser.

Hinzu komme weitere Entscheidungen von Oberlandesgerichten, die VW, Audi oder Daimler in der Haftung sehen und zu Schadenersatz verurteilen.

Kostenlose Erstberatung

Obwohl die Chancen gutstehen, zögern viele Verbraucher immer noch ihre Rechte gegen die scheinbar übermächtigen Autokonzerne geltend zu machen oder wissen nicht, ob ihr Fahrzeug betroffen ist. Hier helfen Rechtsanwalt Dr. Gasser und sein Team mit einer kostenlosen Erstberatung weiter und holen auf Wunsch auch eine Deckungszusage von der Rechtschutzversicherung ein.

Volkswagen im Abgasskandal

VW kann den Abgasskandal nicht zu den Akten legen. Nach den Abgasmanipulationen bei Fahrzeugen mit dem Motor EA 189 steht inzwischen auch der Nachfolgemotor EA 288 wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen im Fokus. Auch hier wird die Liste verbraucherfreundlicher Urteile immer länger. Unter anderem haben auch das OLG Naumburg und OLG Köln entschieden, dass bei dem Motor EA 288 eine unzulässige Abschalteinrichtung zum Einsatz kommt und VW zu Schadenersatz verurteilt. Mehr dazu auf unserer VW-Themenseite. VW-Themenseite zum Abgasskandal weitere Informationen finden.

Mercedes im Abgasskandal

Daimler musste im Abgasskandal zahlreiche Modelle wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen zurückrufen. Immer mehr Gerichte sehen auch Daimler in der Schadenersatzpflicht. Mehr dazu auf unserer Mercedes-Themenseite.Mercedes

Audi EA897 – 6-Zylinder im Dieselskandal

Audi musste im Dieselskandal reihenweise Modelle mit 3 Litern Hubraum zurückrufen. Auch hier bestehen gute Chancen auf Schadenersatz, wie zahlreiche Urteile zeigen. Mehr dazu auf unserer Audi-Themenseite. Sehr gute Erfolgaussichten haben die AUDI 6-Zylinder-Motoren des Typs EA897, das gilt für die komplette Dieselflotte von AUDI, als auch für Porsche Cayenne, Macan und Panamera, die den Motor – wie der VW Touareg – ebenfalls verwenden. Eine Vielzahl obsiegender Urteile wurde bereits zu Gunsten der Mandanten erstritten.

Porsche im Abgasskandal

Porsche ist mit den Dieselmodellen des Cayenne, Macan oder Panamera in den Abgasskandal verstrickt. Zahlreiche Gerichte haben entschieden, dass die geschädigten Käufer Anspruch auf Schadenersatz haben. Mehr dazu auf unserer

  • Porsche-Themenseite
  • >h3>Wohnmobile im Abgasskandal>/h3>

    Der Abgasskandal hat sich auf Wohnmobile ausgeweitet. Betroffen sind vor allem Wohnmobile auf Basis des Fiat Ducato. Aber auch bei Campern von VW oder Mercedes geht es um unzulässige Abschalteinrichtungen. Mehr dazu auf unserer Wohnmobil-Themenseite.