Bank- und Kapitalmarktrecht

Es geht um Ihr Geld! Bei Ärger mit der Bank oder fehlgeschlagenen Kapitalanlagen ist Rechtsanwalt Dr. Ingo Gasser der richtige Ansprechpartner, um ihre Ansprüche gegen scheinbar übermächtige Banken, Emittenten oder Anlageberatern und -vermittlern durchzusetzen.

 

BANKRECHT

Ob Privatkunde, Gewerbetreibender oder Freiberufler – auf eine funktionierende Bankverbindung sind alle angewiesen. Dabei laufen die Geschäftsbeziehungen mit der Bank längst nicht immer reibungslos. Sei es bei Darlehen und auch deren Widerruf, bei Bausparverträgen und Prämiensparverträgen, bei der Berechnung von Zinsen und Gebühren, bei der Vorfälligkeitsentschädigung oder auch der Beratung und Vermittlung von Geldanlagen.

Banken profitieren von den großen Abhängigkeiten ihrer Kundschaft und verfügen in der Regel auch über das größere Know-how. Diese Situation dürfen sie jedoch nicht ausnutzen. Kunden können sich gegen die scheinbar übermächtigen Banken wehren. Rechtsanwalt Dr. Ingo Gasser berät Sie umfassend im Bankrecht und sorgt als gelernter Bankkaufmann dafür, dass Sie auf Augenhöhe mit der Bank verhandeln. Schwerpunkte sind:

  • Verbraucherdarlehen
  • Gewerbliche Darlehen
  • Bauspar- und Prämiensparverträge
  • Widerruf von Darlehen
  • Vorfälligkeitsentschädigung
  • Bürgschaften
  • Vermögensverwaltung
  • Fehlerhafte Anlageberatung

KAPITALMARKTRECHT

Die Suche nach einer sicheren Kapitalanlage, die auch Rendite abwirft, gestaltet sich oft als schwierig. Auch wenn viele Geldanlagen, die den Anlegern hohe Zinsen bei einem Maximum an Sicherheit versprechen, sieht die Realität in der Regel ganz anders aus. Zahlreiche Anleger haben mit ihren Beteiligungen schon eine Bauchlandung erlebt und viel Geld verloren. Hinzu kommt, dass der Kapitalmarkt immer wieder von Skandalen und Betrugsfällen erschüttert wird und die gutgläubigen Anleger vor einem finanziellen Scherbenhaufen stehen.

Rechtsanwalt Dr. Ingo Gasser hilft den Anlegern, ihr schon verloren geglaubtes Geld zurückzuholen.

Fehlerhafte Anlageberatung

Ein Ansatzpunkt, um Schadensersatzansprüche geltend zu machen, ist häufig eine fehlerhafte Anlageberatung. Anlageberater sind zu einer objekt- und anlegergerechten Beratung verpflichtet. Um eine anlegergerechte Beratung zu gewährleisten, müssen Anlageberater die Wünsche, Anlageziele und Wissenstand ihrer Kunden bei Kapitalanlagen berücksichtigen und in einfließen lassen. Zu einer objektgerechten Beratung gehört, dem Kunden alle Informationen zu liefern, die für seine Anlageentscheidung relevant sind. Dazu zählt u.a. den Kunden auch über die Risiken einer Kapitalanlage wie beispielsweise die Möglichkeit des Totalverlusts aufzuklären.

Rechtsanwalt Dr. Gasser weiß aus langjähriger Erfahrung, dass die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Anlageberatung oft nicht eingehalten werden und daher Schadensersatzansprüche gegen die Anlageberater geltend gemacht werden können.

Prospekthaftung

Ein anderer wichtiger Ansatzpunkt, um Schadensersatzansprüche geltend zu machen, ist die Prospekthaftung. Im Emissionsprospekt müssen die Risiken der Geldanlage oder personelle Verflechtungen dargestellt werden. Der potenzielle Anleger darf bei seiner Entscheidung durch falsche, unvollständige oder fehlende Informationen nicht in die Irre geführt werden. In vielen Prospekten sind Fehler enthalten, die Schadensersatzansprüche rechtfertigen.

Rechtsanwalt Dr. Gasser berät Sie u.a. bei folgenden Beteiligungsformen:

  • Aktien
  • Fondsbeteiligungen
  • Anleihen
  • Genussrechte
  • Nachrangdarlehen
  • Atypische Beteiligungen

Widerruf Autokredit und Darlehen – EuGH stärkt Verbraucher

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Tür für den Widerruf von Darlehen und damit auch von Autokrediten weit aufgestoßen. Mit Urteil vom 9. September 2021 hat der EuGH deutlich gemacht, dass der Widerruf unbefristet möglich ist, wenn die Bank unzureichende oder fehlerhafte Angaben gemacht hat (Az.: C-33/20, C-155/20, C-187/20).

UDI Festzins – AG Leipzig eröffnet Insolvenzverfahren

Auch wenn es sich angekündigt hat, ist es die nächste Hiobsbotschaft für Anleger, die Geld in UDI-Nachrangdarlehen investiert haben. Das Amtsgericht Leipzig hat am 31. August und 1. September 2021 über acht UDI-Gesellschaften die Insolvenzverfahren eröffnet. „Für die Anleger steht ihr Geld auf dem Spiel. Um finanzielle Verluste zu vermeiden, sollten sie jetzt ihre Forderungen …

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BGH XI ZR 320/20 – Vorfälligkeitsentschädigung zurückholen

Gute Nachrichten für Darlehensnehmer: Sie können eine Vorfälligkeitsentschädigung, die sie für die vorzeitige Ablösung ihres Darlehens gezahlt haben, ggf. zurückverlangen, weil die Bank keinen rechtlichen Anspruch auf die Zahlung der Vorfälligkeitsentschädigung hatte. Hintergrund ist eine Entscheidung des BGH, der mit aktuellem Beschluss die Nichtzulassungsbeschwerde der Commerzbank gegen ein Urteil des OLG Frankfurt zurückgewiesen hat (Az.: …

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Greensill Bank – BaFin ordnet Schließung an und verhängt Moratorium

Kunden der Greensill Bank kommen nicht mehr an ihr Geld. Die BaFin hat die Konten eingefroren und ein Moratorium über die Bank verhängt, wie die Finanzdienstleistungsaufsicht am 3. März 2021 mitteilte. Auszahlungen sind nicht mehr möglich, Einzahlungen darf die Bank nur noch annehmen, wenn sie zur Tilgung von Schulden gegenüber der Bank gedacht sind.

UDI Festzins – Anleger müssen Forderungsausfall bei Nachrangdarlehen befürchten

Für Anleger diverser UDI-Nachrangdarlehen könnte es ganz bitter werden. Bei den Nachrangdarlehen UDI Immo Sprint Festzins I, UDI Energie Festzins 13 und UDI Energie Festzins 14 droht der Zahlungsausfall. Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin hat die Pflichtmitteilungen der betroffenen UDI-Gesellschaften am 18. Dezember 2020 veröffentlicht.